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Schreibe Blogartikel, die beeindrucken

Erfolgreiche Blogartikel erkennst du an 2 Dingen: sie besitzen für deine Leser:innen einen klaren Nutzen und eine gut durchdachte Struktur. Werde dir also zunächst klar darüber, was du genau kommunizieren möchtest und wer deine Zielgruppe ist. Bevor du nun Blogartikel schreibst, die ungelesen im WWW-Nirvana landen, gibt’s hier ein paar hilfreiche Tipps von mir, auf was es wirklich ankommt und du auch bei Google gut rankst.

Blogbeiträge haben grundsätzlich die folgende Struktur, an der du dich immer orientieren kannst:

  • Hauptüberschrift (H1)
  • Einleitung
  • Zwischenüberschrift 1 (H2)
  • Absatz 1
  • Zwischenüberschrift 2 (H2)
  • Absatz 2
  • Fazit

Die Hauptüberschrift – packend, unterhaltsam und fesselnd

Denke an die großen Headlines in einer Zeitung. Nur wenn dich diese Überschrift in sekundenbruchteilen packt, liest du auch den Artikel dazu. Sie ist das Aushängeschild, das deine Leser:innen als erstes sehen. Die Überschrift sollte den Inhalt deines Textes kurz und prägnant wiedergeben und gleichzeitig sein Interesse wecken. Für deine Leser:innen sollte sofort klar sein, was sie vom folgenden Text erwarten können. Mach sie neugierig auf mehr, so dass sie gar nicht anders können, als auf „Weiterlesen“ zu klicken. Sie ist immer ein Versprechen an deine Leser:innen, das du im Text auch erfüllen solltest.

Die meisten Leser:innen suchen neue Informationen, zu einem Thema, dass sie gerade beschäftigt oder sie möchten unterhalten werden. Für dich bedeutet das, dass du deiner Zielgruppe entweder eine Lösung für ihr dringendes Problem bieten solltest oder sie können sich mit deinen interessanten Inhalten die Zeit vertreiben. Manchmal ist es auch eine gute Kombination aus beidem.

Diese Hauptüberschrift darf gerne etwas kontrovers sein und übertreiben. Du brauchst Aufmerksamkeit und die bekommst du nicht mit langweiligen Floskeln. Seit einigen Jahren gibt es haufenweise Überschriften, wie „X Vorteile von Y“ oder „Wie du mit X Tipps zu Y wirst“. Das ist inzwischen total nervig und lockt niemanden mehr hinterm Sofa vor. Sei kreativ und konzentriere dich immer auf den Nutzen.

Die Einleitung: um was geht’s genau in deinem Artikel

In der Blogübersichtsseite erscheinen in der Regel schon diese ersten Zeilen deines Blogartikels. Meist erfolgt das automatisch durch dein Content-Management-System, z.B. WordPress. Deshalb solltest du deine Einleitung so formulieren, dass sie unabhängig von deinem restlichen Text funktioniert und deine Leser:innen zum Weiterlesen animieren. Sie erklärt deine Hauptüberschrift nochmal etwas genauer, zeigt wichtige Argumente auf und macht deinen Leser:innen klar, was sie vom Artikel erwarten können. Eine Richtlinie sind ca. 50 Wörter.

Auch deine Einleitung sollte spannend und originell sein und dabei den Nutzen in den Vordergrund stellen.

Der Fließtext: der Kern deines Blogartikels

Für die Vermittlung von Wissen gehören hier nun all deine Informationen hinein. Neben den nützlichen Informationen möchten deine Leser:innen aber auch unterhalten werden. So lassen sich Informationen auch besser aufnehmen und verinnerlichen. Bevor du loslegst mit dem Schreiben, frage dich, was würden Leser:innen von meinem Blogartikel erwarten und was kann ich ihnen anbieten? Was kannst du schreiben, um ihnen einen echten Mehrwert zu bieten? Welche Themen interessiert sie? Was wäre hilfreich zu wissen? Überlege, wie du deine Leser:innen weiterbringen kannst, denn das entscheidet letztlich über den Erfolg oder Misserfolg deines Textes.

Im Gegensatz zu Produkttexten oder Landingpages zielt dein Text ja nicht auf den reinen Verkauf ab bzw. Leadgenerierung, sondern darauf eine Community aufzubauen, die immer wieder gerne deinen Blog besuchen. Und dafür brauchst du guten Content. Um auf gute Ideen zu kommen, kannst du mal auf www.gutefrage.net schauen. Dort geben täglich tausende Leute ganz konkrete Fragen ein, die du für deine Texte nutzen kannst. Beantworte sie in deinem Blogartikel und du wirst sehr dankbare Leser:innen anziehen. Ein weiterer Tipp ist das Tool www.answerthepublic.com Auch hier werden echte Fragen aus den Suchmaschinen zu einem Thema aufgezeigt. Probiere die Tools doch mal aus.

Die Struktur: mach es deinen Leser:innen leicht

Endlose Fließtexte sind gerade am Bildschirm ein Grauen zum Lesen. Das Auge verliert sich darin und es macht keinen Spaß. Die Leser:innen können nicht erkennen, an welchem Punkt ihre konkrete Frage denn nun beantwortet wird und lassen es gleich bleiben. Achte auf eine gute Lesbarkeit. Unterteile deinen Blogbeitrag lieber in kleine Abschnitte mit Zwischenüberschriften. Mache dir dazu zunächst nur Stichpunkte bevor du deinen Text ausformulierst.

In der Regel wird ein Text niemals komplett gelesen, sondern Leser:innen scrollen zu dem Abschnitt, der für sie interessant ist. Erst wenn sie diese Information gefunden haben und sie einen guten Eindruck gewinnen konnten, dass dein Text auch die gewünschten Informationen liefert, lesen sie ihn richtig durch. Zwischenüberschriften helfen ihnen also schnell die gesuchten Inhalte zu finden. Bedenke immer, dass der Aufenthalt deiner Leser:innen oft nur kurz ist, alle haben keine Zeit und klicken schnell weiter.

SEO für deine Blogartikel

Google ist und bleibt erstmal die größte Traffic-Quelle für jeden Blog und deshalb solltest du wirklich immer deine Texte SEO-optimiert schreiben, um in der organischen Suche für ein bestimmtes Keyword angezeigt zu werden. Wenn du nicht gefunden wirst, kannst du auch nicht als Expert:in wahrgenommen werden. In erster Linie schreibst du aber immer für deine Leser:innen und nicht für die Suchmaschine.

Es gibt immer wieder Updates im Algorithmus von Google, aber einige Dinge sind seit vielen Jahren gleichgeblieben. Bei der Strukturierung deines Blogtextes ist es immer noch wichtig, dass du deine Hauptüberschrift als H1-Überschrift kennzeichnest und die Zwischenüberschriften in H2. Dadurch ergibt sich eine Hierarchie, die von Google entsprechend bewertet wird. Optimiere deinen Blogbeitrag auf themenrelevante Keywords, das zwar ein hohes Suchvolumen aber wenig Konkurrenz aufweist.

Wenn du dann noch interne und externe Links setzt, hat das eine weitere positive Auswirkung auf dein Ranking. Die Verweildauer auf deiner Webseite erhöht sich damit. Bei externen Links ist es wichtig sie auf „nofollow“ zu setzen, da sie von deiner Webseite wegführen.

Weitere Elemente

Du kannst noch andere Elemente einsetzen, um einen leicht lesbaren Blogtext zu schreiben. Das können z.B. Tabellen, Listen, Aufzählungen, Zitate oder Infoboxen sein. Sie sorgen dafür, dass deine Leser:innen den Inhalt schneller erfassen können. Wenn du zusätzlich noch Fotos und Infografiken einbindest, wertest du deinen Blogartikel noch weiter auf. Um den Textfluss nicht zu unterbrechen, beschreibe dein Bildmaterial im Text, was es damit auf sich hat (Infografik) bzw. nenne eine konkrete Bildunterschrift bei Bildern.

Fazit

Einen eigenen Blog für dein Online-Business zu pflegen, ist eine Herausforderung. Die Leser:innen deiner Zielgruppe öffnen deine Webseite immer mit einer bestimmten Erwartungshaltung, die du mit deinem Blogartikel erfüllen solltest. Mach dir bei deiner Vorarbeit und Recherche deines Blogartikels schon klar, welche Inhalte für deine Leser:innen wirklich nützlich sind. Dazu kommen noch die Überlegungen, wie du den Text gut strukturieren kannst. Die Bilder lassen sich anschließend gut finden und einbinden.

Eine Frage, die du dir immer stellen solltest: Was hat der Leser von meinem Blogartikels?

Ich hoffe, du hast genau nach diesen Informationen gesucht und bist fündig geworden. Vielleicht hast du aber auch noch Ergänzungen zu dem Thema? Schreib mir gerne dazu in die Kommentare.

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